Maestro Celibidache und Pierre Boulez

Meine größere Begeisterung gilt im Grunde genommen der klassischen Musik. Aber nicht nur, wie aus dem unten ersichtlichen Beitrag für Ramsey Lewis zu sehen ist. Aber das wird sicher eine eigene Geschichte.

Hier und jetzt gilt es dem großen Maestro Celibidache Worte zu widmen.

Es war eines meiner wunderschönsten Konzerte in der Münchner Philharmonie im Gasteig.

Sicher, über den Klang des Konzertsaales gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, ich persönlich bin auch nicht sehr zufrieden, da es auch davon abhängt wo man einen Platz bekommen hat und welche Musik zu hören ist.

Die „Sinfonietta“ von Janacek konnte ich von einem sehr guten Platz anhören. In diesem Beispiel Video kann man einen weiteren großen Dirigenten und zwar Pierre Boulez in seiner Domäne bewundern.

Wer auf die beste Stelle nicht warten kann, ist m.E. die Bläsergruppe, muß vorspielen bis min. 4.44, Geduldige hören sich den ganzen Finalsatz an,

Janacek hat hiermit eines seiner schönsten Werke geschaffen.

Doch zurück zu Maestro Celibidache.

In diesem Video probt er für die Sinfonie Classique von Serge Prokoffieff.

Dieses Konzert, von ihm dirigiert, durfte ich erleben. Obwohl es schon viele Jahre her ist, aber wenn ich im Radio die ersten Takte der Sinfonie höre, entsteht sofort das Bild vor meinen Augen wie der Maestro, obwohl schon hochbetagt, die einmalige Musik aus dem Orchester hervorzaubert.

Trotz seiner fast schon Unbeweglichkeit und der Probleme beim Laufen, stand er auf dem Dirigentenpult und wackelte im Takt der Musik mit seinem Hinterteil, wie ein Tänzer kurz vor dem Abheben .

Leider gibt es hiervon keine CD Aufnahme, denn seine Interpretation der Sinfonie Classique ist ziemlich einmalig. Er dirigiert sehr langsam und holt damit aber gerade die Details der Musik erst hervor.

Es gibt andere Aufnahmen, deren Dirigenten fast einen Rekord im „Ich-bin-als-Erster-fertig“ abspulen. Für mich grässlich

Eine alte Aufnahme von Kyrill Kondraschin hörte ich jetzt gerade im Radio in Bayern 4, die ähnlich der Celibidache Aufnahme sehr langsam gespielt wurde.

Leider ist auch diese Aufnahme von Kondraschin und der Staatskapelle Dresden nicht auf CD erhältlich und der Mitschnittservice vom BR verlangt €30 für eine CD.

Werde mal weiter versuchen da dran zu kommen.

Ich liebe Musik auch mal ganz andere, aber davon später einmal.

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Published in: on März 7, 2009 at 4:22 pm  Schreibe einen Kommentar  

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