Reisebeilage der Süddeutschen Zeitung oder das Kloster vom Jahr 515

Es ist einfach eine gute Sache, wenn man Zeit hat zum Zeitung lesen.

So war in der Reisebeilage der Süddeutschen Zeitung vom 25.März 2010 ein Bericht über das älteste Kloster des Abendlandes. Es steht im Wallis, in Saint-Maurice,  in der Schweiz, südlich vom Genfer See, zwischen Montreux und Martigny.

Im Jahr 2015 steht feiert dieses Kloster sein 1500 jähriges Bestehen.

Die Abtei ist die zweitälteste der Christenheit. Nur noch ein Kloster auf der Welt ist etwas älter, das Katharinenkloster auf dem Sinai.

Seit seiner Gründung ist das Kloster ununterbrochen in Betrieb.

Auch heute leben noch 45 Augustiner Chorherren hier.

Verständlicherweise sind Schätze hier vorhanden, um die sich die Kuratoren und Wissenschaftler aus aller Welt bemühen, um sie einmal der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen.

Louvre in Paris, British Museum und Metropolitan Museum in NewYork.

Alle haben bisher vergeblich um Leihgaben gebettelt.

Auch einer der wichtigsten Pilgerwege führt direkt an der Abtei vorbei, es ist die Via Francigena. Sie führt von Canterbury bis nach Rom und auf dem Weg durch die Alpen hier in Saint-Maurice an eben diesem Kloster vorbei.

Viel Theater machen die Schweizer nicht um diese einmalige Sehenswürdigkeit, aber zum Glück gibt es eben diese Reisebeilagen in der SZ, die sehr häufig eine lesenwerte Lektüre darstellen.

http://www.saint-maurice.ch/index.php

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Published in: on März 29, 2010 at 9:43 pm  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Danke für diesen Hinweis, das Kloster kommt sofort auf die Liste. Schön, dass wir uns das Zeitunglesen teilen. Wollten wir alle lesen, wären wir ganztags beschäftigt und kämen nicht mehr dazu, Klöster zu besichtigen.

  2. Super-Tipp! Dank dafür!
    Ganztags beschäftigt, dabei fällt mir ein:
    Es gab mal einen englischen Tagebuchschreiber, der so genau dokumentierte, was er erlebt hat, dass er dann nicht mehr die Zeit hatte, genug zu erleben.
    Das stand vor einigen Monaten in der FAZ oder DIE ZEIT.

    • Diesen Kommentar sehe ich jetzt erst, muss lachen, weil ich auch schon nahe daran bin, vor lauter Reiseberichten nicht mehr zum Reisen zu kommen.


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