Aufbewahren oder Entsorgen

Wir haben uns entschlossen.

Das Zimmer wird renoviert.

Boden – Parkett wird wieder schön gemacht.

Wände und Decke – wird wieder schön gefärbt.

Ein Ofen wird eingebaut, damit wir im Winter nicht mehr frieren.

Aber jetzt kommt der Hammer.

Das geht alles nur, wenn das Zimmer leer ist.

Zimmer leer.

Zwei Kleiderschränke abbauen.

Aber,

vorher wird sortiert.

Aus- oder weg-

Und was sich da alles so angesammelt hat, im Laufe der Jahrhunderte.

Man wollte ja noch nix wegwerfen. Also erst einmal in einen großen Karton und oben auf den Kleiderschrank.

Jetzt den Karton herunterwuchten und öffnen.

Wie sich das Leben öffnet.

Weißt Du noch? Das war doch dort und da?

Das kommt fort. NEIN. AUFBEWAHREN.

Ja, warum, weshalb, wofür ?

Ich weiß, man hat es 10 Jahre nicht benutzt und wird es auch zukünftig nicht verwenden,

aber ….

Vor allem Kästen voller Dias. Ein halbes Leben, was machen wir damit ?

Digitalisieren.

Und dann ?

Anschauen.

Ja wer ?

Ach, ihr Lieben dort im Lande, was mach ich denn bloß ? Wenn ich noch lange warte, stehen die Handwerker vor der Tür und dann?

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Published in: on Juni 20, 2012 at 2:09 pm  Comments (7)  

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7 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Oh, Otto, das kenne ich auch: wenn man von Zeit zu Zeit umzieht, dann stellen sich diese Fragen auch und Entscheidungen müssen gefällt werden und werden gefällt, auch wenn sie manchmal schwer fallen.
    Richtig bange wird mir, wenn ich an ein Haus denke, in welchem meine Tanten ihre eigenen beiden Haushalte eingebracht haben, den meiner Oma und den meiner Großtante, also vier Haushalte! Als wir vor einiger Zeit zusammensaßen, Tante M. und ich haben wir mal aus Spaß die Kaffeegeschirre durchgezählt: in dem Haus sind 13 x 6 Tassen, Untertassen und Desserteller versammelt. An den Rest wollte ich nicht mehr denken!

  2. Umstapeln, aussitzen!

  3. Umstapeln, das wäre auch mein Weg. Ich bin nicht gut im Wegwerfen.
    Andererseits: vielleicht ein großes Feuer im Garten …?

  4. Die zündende, brandheiße Idee – inspiriert durch Lakritzes Kommentar:

    Brennbares an die Seite stellen und im Winter im neuen Ofen verbrennen! Spart Mühe, Geld und beseitigt unwiederbringlich.

    Bitte nicht dem Vorschlag Lakritzes folgen – Bücherverbrennung im Garten können falsch verstanden werden.

    Andererseits: Ottogang, ich könnte Dir Lakritzes Adresse nennen.
    Schick ihr doch ein paar Kartons!

    • Heeee! ,> Kartons habe ich selber genug!
      Aber P11 hat natürlich recht — keinesfalls Bücher verbrennen. Damit kann man viele andere schöne Sachen machen.
      (P, bist Du denn wieder auf Draht? Das wäre ja erfreulich!)

  5. @ Lakritze – und auch ottogang z.K: ja, wie schon Heinrich Lübke gesagt haben soll: Heavy on wire.

    • Fein! Man immer weiter so! .)


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