Föhnlage oder ein Alpenkrimi von Jörg Maurer

Was ist die „Föhnlage“ ?

Bewohner des bayrischen Voralpenlandes durchzuckt schon beim lesen dieser Wetterlage ein plötzliches Pochen in den Hirnwindungen.

Es gibt allerdings auch erfreuliche Erinnerungen bei dieser Wortnennung.

In diesem speziellen Fall ist es der Titel eines Alpenkrimis.

Autor ist der in München bekannte Musikkabarettist Jörg Maurer.

Der Untertitel lautet „Sterben, wo andere Urlaub machen“

Maurer, gebürtiger Garmisch-Partenkirchener, verortet in diesem Roman, ohne den Ort zu nennen, seine Geburtsstadt als Handlungsort seines ersten Alpenkrimis.

Mit seinem gewohnt schwarzen Humor, beschreibt er in diesem Roman einen Unfall, Selbstmord,  Mord ?

Auf alle Fälle spielt das angesehene Bestattungsunternehmersehepaar Grasegger eine wesentliche Rolle in diesem Alpenkrimi.

Schließlich wird permanent gestorben und mit ein bisschen Einfallsreichtum, ist damit eine Menge Geld zu machen. Schließlich hat fast jeder irgendwo eine Leiche im Keller, die es diskret zu versorgen gilt.

Die 330 Seiten des Taschenbuchs sind ein richtiges Wochenendvergnügen, dass man erst aus der Hand legt, wenn die letzte Leiche versorgt ist.

Übrigens hat Jörg Maurer seinen zweiten Alpenkrimi schon in der Ankündigung, ca. April.

Er lautet Hochsaison und wird sicher sehr schnell seinen Weg in mein Bücherregal finden.

Veröffentlicht in:  on Februar 7, 2010 at 12:25 pm Kommentare (3)

Lääsibuech oder mein Zürichdeutsches Wörterbuch

Welche Stadt, bzw. hier in diesem Fall Kanton hat schon ein eigenes Wörterbuch.

Ich kenne nur Eines.

Zürich mit seinem dazugehörigen Kanton

Im Buchverlag der Neuen Zürcher Zeitung hat Heinz Gallmann in mühsamer Arbeit  ein im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartiges Wörterbuch herausgebracht.

Das Zürichdeutsche Wörterbuch.

Es ist nicht einfach nur ein Wörterbuch im bekannten Sinn, sondern anhand von umfangreichem Kartenmaterial, etymologischen Erläuterungen und illustrierenden Textbeispielen, wird die Freude an einer lebendigen Sprache vermittelt.

Dem Autoren Heinz Gallmann ist es zu verdanken, dass der immer wieder aufblitzende Humor der sprachlichen Darstellung, das Wörterbuch nicht zu einer trockenen Angelegenheit, sondern zu einer richtig lustigen Darstellung des Zürichdeutschen geraten lässt.

Auf einem Teil der 695 Seiten gibt es auch ein Register Hochdeutsch – Mundart, sodaß man auch einmal sich aus dem hochdeutschen etwas Nettes heraussuchen kann.

Heraussuchen in des Wortes wahrer Bedeutung. So gibt es im Zürichdeutschen für den Begriff „Dummkopf“ gleich 37 Bezeichnungen, angefangen vom „Aff“ über den „Lööl“ bis zum „Zwätschgechopf.“

Für das Wort „gehen“ sind im Zürichdeutschen Wörterbuch gleich 56 Möglichkeiten aufgeführt. Von „abelauffe“ über „hösele“ bis schließlich zum „zottle“

Ein Pferd ist im Zürichdeutschen nicht einfach selbiges, sondern  vom „Aderhandross“ über das „Voderhandross“ bis hin zum „Zuederhandross“

Mit an der Spitze, konnte ich beim durchzählen feststellen, liegt das „riechen“, dazu werden 76 Zürichdeutsche Begriffe aufgeführt.

Wie bereits erwähnt, ist dieses Wörterbuch für den Kanton Zürich ausgelegt. Das betrifft also die Stadt Zürich, den Bereich beiderseits des Zürichsees, das Züricher Oberland und Unterland, Winterthur, bis an die Grenze des Kantons Schaffhausen.

Auch der geschichtliche Teil des Wörterbuchs ist sehr interessant, wenn man ein wenig Interesse an Sprachen und deren Herkunft und Entstehung hat.

Die erste Auflage erschien im September 2009 und jetzt im Januar 2010 ist die zweite Auflage auf den Markt gekommen.

Es kostet den stolzen Preis von € 44,– ist für Interessierte aber sicher den Preis wert.

Bitte darauf achten, bei Amazon und anderen Internetbuchversandhäusern ist großenteils noch die erste Ausgabe angeführt. Meines wurde von Hugendubel ohne Mehrpreis direkt beim Verlag besorgt.

Veröffentlicht in:  on Januar 26, 2010 at 8:56 pm Kommentare (1)

Der Rosenstrauch im Eismantel

Es ist nur ein kleiner Rosenstrauch, der im Sommer tapfer am Hauseck steht und seine Blüten präsentiert.

Aber er ist auch im Winter sehr stolz, trotzt den eisigen Temperaturen und bietet seine restlichen Blätter im Eismantel zur Ansicht.

Bin nur gespannt, wann die Sonne ihm den Mantel wieder auszieht.

Veröffentlicht in:  on Januar 16, 2010 at 5:36 pm Kommentare (3)

Eine alte Zeitung

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

Stimmt eigentlich schon.

Nur.

Wenn eine Zeitung ganz alt ist,

so richtig ganz alt,

dann kommt sie hinter Glas und wird an die Wand gehängt.

Wir haben so ein Exemplar.

Es ist die Züricher Post mit einem Extrablatt vom Sonntag, 10 November 1918

Die ganze Seite dieses Extrablattes war den Bewegungen in Deutschlandland gewidmet.

Das ist dann zwar eine alte Zeitung, aber mit dem Inhalt, doch ein Zeitdokument, daß des Aufhebens wert ist.

Und dann der Preis.

Veröffentlicht in:  on Dezember 21, 2009 at 2:58 pm Hinterlasse einen Kommentar

Grünkohl oder der komische Spinat

Jetzt ist wieder die richtige Grünkohlzeit.

Er hat Frost bekommen der Gute.

Da schmeckt er natürlich besonders gut. Dazu die richtigen Würste.

Welche das sind bleibt jedem überlassen, da gibt es doch einige Unterschiede.

Und das ist ja auch gut so.

Dazu, in kleiner Ausführung, die wunderbare Linda.

Trotz Europlants Bestreben Linda vom Markt zu nehmen , es gibt sie noch.

Zubereitet wurde dieses herrliche Essen von meiner BaE.

Das Kuriose daran. Frisch zugezogen im Norden als Schweizerin wunderte sie sich bei ihrem ersten Kontakt mit Grünkohl, über den eigenartigen Geschmack „des Spinats und brachte ihn in der Kantine zurück an die Ausgabe“

Es gab ein allgemeines Gelächter in der Küche und die Aufklärung des Kochs zeigt noch heute Nachwirkung.

Sie hat den Grünkohl begriffen und macht heute den für mich besten Grünkohl, den man machen kann.

Es war ein Genuß heute, lediglich den Jubi, den hab’ ich vergessen zu besorgen.

Veröffentlicht in:  on Dezember 19, 2009 at 8:52 pm Kommentare (6)

Der kleine Prinz – etwas anders

Als Papiertheater.

Im Jahr 1980 wurde von einer deutschen Papierfabrik als nostalgische Kuriosität ein Papiertheater für spezielle Kunden herausgebracht.

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Entworfen wurde es von der Designerin Gisa Birkner.

Das Buch erschien in einer einmaligen, limitierten Auflage von eintausendfünfhundert Stück.

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Jedes Buch wurde handschriftlich numeriert und signiert.

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Papiertheater entstanden um 1830 in England. Dort wurden die bekanntesten Bühnenstücke für das Theater in der Wohnstube in Kurzfassung gedruckt. Sie waren komplett mit farbigen Bilderbögen von Darstellern in den wichtigsten Szenen zu erwerben.

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Dazu gehörten Konstruktionsbögen und die passenden Kulissen.

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Der Heimregisseur konnte dann, je nach Einfallsreichtum und Geschick mit effektvoller Beleuchtung und musikalischer Untermalung das Papiertheater entsprechend aufwerten.

Fast 40 Jahre hindurch vergnügte man sich in englischen, französischen und deutschen Salons mit dieser Form des Theaters.

1980 kam die Nordland Paperfabrik auf die Idee, die Geschichte vom Kleinen Prinzen mit diesen Theaterbögen hinüberzuretten in unsere hektische Zeit.

So könnte man die Geschichte, aufgebaut in 5 Szenen, nachspielen.

Die Theaterbögen wurden auf 250 g/qm Offsetkarton gedruckt, das Buch auf 170g/qm satiniertem Postkartenkarton.

Eine ausführliche Anleitung zum Bau der Figuren und Kulissen ist im Buch enthalten.

Ehrlich, ich habe es nicht übers Herz gebracht, den Karton zu zerschneiden.

Ich erfreue mich an der Einzigartigkeit dieses Buches und der Bögen und bin ein bisschen stolz, dass ein Exemplar mit der Nummer 1275,  in meinem Buchregal unverletzt,  die Geschichte vom kleinen Prinzen spielen könnte.

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Veröffentlicht in:  on Oktober 21, 2009 at 8:59 pm Kommentare (12)

Stehengebliebenes Wasser

Wasser übt irgendwie immer eine gewisse Faszination auf mich aus.

Bei unserem Besuch im Schlosshotel von Neuburg am Inn war es ein kleiner aber feiner Brunnen, der da so geruhsam vor sich hinspuckte.

Ein bisschen schaute die Sonne auch noch mit wenigen Strahlen auf das plätschernde Wasser und meine Digicam half mir das Wasser in seiner Bewegung festzuhalten.

Einfach nur so, Wassertropfen in der Abenddämmerung.

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Es "springt" so

Es "springt" so

Jetzt ist es hängengeblieben, oder ?

Jetzt ist es hängengeblieben, oder ?

Ein stehendes Gewässer

Ein stehendes Gewässer

Ich hätte noch Dutzende Fotos machen können, jedes hat seinen eigenen Ausdruck.

Veröffentlicht in:  on August 18, 2009 at 9:06 pm Kommentare (5)

Meine Kaffeepötte – Vierter Auftritt

Auch das ist wieder ein ebay Pott.

Es waren einmal zwei, aber irgendwann, in einer stinkigen Abwaschlaune, war infolge von erwähnter Unlust zum Abwasch die Aufmerksamkeit nicht vorhanden und ein Pott mußte das Zeitliche segnen und landete im Abfall. Ein sehr trauriges Schicksal, doch zum Glück hatte ich zwei davon ersteigert.

Das Motiv gehörte m.E. einmal zu einer Fernsehsendung, so a la “Smörrebröd, Smörrebröd ramtamtamtam”

Kochen mit die Cheffe

Kochen mit die Cheffe

und von die anne Seite von Cheff Smörrebröd

und von die anne Seite von Cheff Smörrebröd

Veröffentlicht in:  on April 28, 2009 at 7:23 pm Kommentare (5)

Meine Kaffeepötte – Dritter Auftritt

Nur, um das gleich einmal klarzustellen,  ich war das nicht, den Pott konnte ich so verbeult in ebay ersteigern.

Wurde aber nicht benutzt, sondern diente als reines Ausstellungsstück.

Ich hatte immer so leichte Befürchtungen, daß er beim abspülen nach Benutzung evtl. noch ein paar weitere Dellen erhalten würde (hüstel,hüstel)

Ehrlich, ich war das nicht, der gehört so.

Ehrlich, ich war das nicht, der gehört so.

Veröffentlicht in:  on at 7:13 pm Hinterlasse einen Kommentar

Meine Kaffeepötte – Zweiter Auftritt

Dieser Kaffeepott stammt aus dem Allgäu, genau aus Isny.

Ich hatte dort einen längeren Kuraufenthalt.

Lange genug, bis dieser Kaffeepott mit meinem Namen beschriftet fertiggestellt war.

Er wurde schon heftig und häufig zum Kaffeetrinken verwendet und sehr oft tauchten dann die Kurerinnerungen aus der Vergangenheit auf.

Ha, ha, ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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einmal von links

und einmal von der anderen Seite

und einmal von der anderen Seite

Veröffentlicht in:  on at 7:07 pm Kommentare (1)